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Folienrollotechnik und Leistung.


Was leistet das Folienrollo als Lichtfiltersystem und als innenliegender Sonnenschutz?

 

Das Lichtfiltersystem 03 bestehend aus der Folie SHGS 03 ist im Institut für Fenstertechnik (ift)
in Rosenheim getestet worden. Hierbei ging es um die Frage:
Kann man mit einem innenliegenden Folienrollo den richtigen Sonnenschutz darstellen?

 

Hierzu wurde zunächst die Folie nach DIN EN 410 auf ihr Strahlungsverhalten getestet und
anschliessend eine G-Wert-Total-Berechnung nach DIN EN 13363-1 (Fenster im Verbund mit einem Folienrollo) durchgeführt.

 

Ergebnis:

Nimmt man 100% als Ausgangsenergie an, so werden von diesen 100% bereits 25% durch die Verglasung abgehalten.
75% der Ausgangsenenergie treffen nun auf die sich hinter dem Glas befindliche Folie. Die Folie reflektiert über 70% dieser Energie zurück und isoliert die Scheibe nach innen ab. Dadurch ergibt sich ein Wert von 44% der Ausgangsenergie, die ursächlich von der Folie durch die Scheibe wieder nach aussen transportiert wird. Folglich steigt die gesamte Reduktion der solaren Energie von 31% auf über 69%!

 


Man erhält also durch den Einsatz des Folienrollos im Innenbereich eine Verglasung/Anlage,
die ca. 69% bis 70% der einfallenden Energie abhält. Je nach Verglasungsmenge bedeutet dies in der Praxis die mögliche Klimanalagen-Leistung um 25% bis 40% zu reduzieren. (Möglicherweise führen weitere, andere Faktoren zur Erwärmung der Innenräume.)

 

Allen Montagearten ist gemeinsam, dass für das Bestellmaß immer das Maß von Außenkante linker Seitenführung bis Außenkante rechter Seitenführung als Breite sowie Oberkante Kasten bis Unterkante Seitenführung als Höhenmaß verwendet wird. Bei allen Montagearten dienen die Seitenführungen zur Aufnahme des Kastens. Dadurch wird eine problemlose Montage gewährleistet. Die Seitenführungen werden rückseitig mit einem durchgehenden Klebestreifen und zwei Sicherungsschrauben pro Seitenführung fixiert. Es ist aber auch eine reine Klebemontage möglich, in diesem Fall fehlen die Bohrlöcher in den Seitenführungen. (Bitte bei der Bestellung ausdrücklich angeben wenn keine Bohrlöcher in den Seitenführungen gewünscht werden). Bei allen Maßen sollten immer 2mm in der Höhe als auch in der Breite abgezogen werden, wodurch eventuelle Ungenauigkeiten des Fensters ausgeglichen werden.

 

Beispiel:

Fenstermaß:  1,20m breit x 2,00m hoch

Bestellmaß:  1,18m breit x 1,98m hoch


(Rot = Fensterrahmen, Gelb = Glasleiste, Blau = Rollo und Fensterolive)

Montagemöglichkeit GL: d.h. zwischen den Glasleisten. Wird bei rechtwinkligen Glasleisten, wie Sie z.B. bei Metallfenstern verwendet werden, angewandt. Gemessen wird exakt zwischen den Glasleisten wie in nebenstehender Grafik abgebildet: (mind. Tiefe Glasleiste 10mm). Die Befestigung der Seitenführungen erfolgt über einen durchgehenden Klebestreifen und 2 Sicherungsschrauben pro Seitenführung.

 

2. Montagemöglichkeit FL: d.h. auf dem Flügel, wie hier aber exakt auf den Glasleisten. Bei allen Fenstern mit abgeschrägten Glasleisten muß auf dem Flügel montiert pwerden. Vorteil hier: Es wird nur in die Glasleisten gebohrt. Die Glasleiste muß allerdings mind. mm breit sein. Die Befestigung der Seitenführungen erfolgt über einen durchgehenden Klebestreifen und 2 Sicherungsschrauben pro Seitenführung.

3. Montagemöglichkeit FL: d.h. auf dem Flügel, wie hier aber auf dem Rahmen. Die Glasleisten werden teilweise abgedeckt oder auch nicht abgedeckt. Diese Montageart ist erforderlich wenn die Glasleisten nicht mind. 10 mm breit sind oder aber die Führungsschienen als auch der Kasten keineswegs über die Glasleisten hinaus gehen sollen. Hier ist besonders auf die Funktion der Fensterolive nach der Montage zu achten. Die Befestigung der Seitenführungen erfolgt über einen durchgehenden Klebestreifen und 2 Sicherungsschrauben pro Seitenführung.